ZIM-gefördertes Unternehmen mit Sächsischem Umweltpreis geehrt

Dr. Jana Pinka (MdL), Dr. Ingo Röver und Dr. Wolfram Palitzsch (Geschäftsführer Loser Chemie GmbH in Freiberg), Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbnecht (Rektor der TU Bergakademie Freiberg) v.l.n.r.

09.07.2019 |

Für ihr Projekt „AquaLux – Umweltfreundliches Recycling von siliziumbasierten Photovoltaik-Modulen durch Wasser“ wurde die Loser Chemie GmbH aus Freiberg am 1. Juli in der Kategorie „Umweltfreundliche Technologien und Produktionsverfahren“ mit dem Sächsischen Umweltpreis geehrt.

Das neue Verfahren, mit dem die vollständige Wertstoffrückgewinnung aus Photovoltaik-Altmodulen möglich wird, baut auf die Ergebnisse eines internationalen ZIM-Kooperationsprojekts auf. Dabei werden Wertstoffe wie Glas und Aluminium, aber auch die wertvollen Rohstoffe Silber und Silizium sorten- und verlustrein voneinander getrennt. Dieser wirtschaftliche Recyclingprozess steht für eine umweltfreundliche, maximale Wertschöpfung entlang der gesamten Recyclingprozesskette für siliziumbasierten Photovoltaik-Abfall. Die zentrale Frage, wie mit „Alt“-Silizium umgegangen werden soll, kann durch die Entwicklung der speziellen Plasmatechnologie positiv beantwortet werden. Die Loser Chemie GmbH erhielt die Auszeichnung bereits zum zweiten Mal.


Die AiF Projekt GmbH berät innovationswillige kleine und mittlere Unternehmen und ihre Forschungspartner über die gegebenen Fördermöglichkeiten im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand des BMWi, nimmt deren Anträge auf Förderung entgegen, begutachtet die Projekte, trifft die Förderentscheidung, zahlt die Mittel aus und prüft die abschließenden Verwendungsnachweise.

Um den Unternehmen die Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern in Forschung und Entwicklung zu erleichtern, engagiert sich die AiF Projekt GmbH als Koordinator des Netzwerkes „IraSME“ von Ministerien und Förderagenturen in verschiedenen Ländern zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Außerdem bereitet sie bilaterale Vereinbarungen mit verschiedenen Ländern zur gegenseitigen Öffnung mittelstandsorientierter Innovationsförderprogramme vor und betreut die gemeinsamen Ausschreibungen für transnationale ZIM-Kooperationsprojekte.

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Foto: ©Jana Pinka (MdL)

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