Rückblick: 24. Innovationstag Mittelstand des BMWi am 18. Mai 2017

Innovationstag Mittelstand 2017

22.05.2017 |

Auf der diesjährigen Leistungsschau des innovativen Mittelstands „im Grünen“ auf dem Freigelände der AiF Projekt GmbH in Berlin-Pankow präsentierten mehr als 350 kleine und mittlere Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kooperationsnetzwerke aus ganz Deutschland über 200 Ergebnisse ihrer Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die mit Unterstützung des BMWi möglich wurden.

Die vorgestellten neuen Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen von A (Aktives Schalldämpfersystem für Blockheizkraftwerke) bis Z (Zerstörungsfreie Schnellbestimmung der Barrierewirkung nasser Operationstextilien) verdanken ihre Existenz mehrheitlich der finanziellen Unterstützung durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Andere dieser Neuheiten entstanden als Ergebnis der vorwettbewerblichen Forschung im Rahmen der BMWi-Programme Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und Innovationskompetenz (INNO-KOM).

Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, eröffnete den Innovationstag bei strahlendem Sonnenschein. Sie würdigte in ihrer Ansprache die auf dem Innovationstag präsentierten Projektergebnisse als Beleg für die Innovationskraft des Mittelstands und verwies auf die im April vorgestellte Innovationsagenda des BMWi, mit der ein Weg aufgezeigt werde, die Innovationskraft des Mittelstands effektiv zu unterstützen.

Im Anschluss zeichnete Staatssekretärin Gleicke drei Unternehmen und ein ZIM-Netzwerk für die wirtschaftlich besonders erfolgreiche Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit einer Urkunde der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie aus.

Erstmals auf einem BMWI-Innovationstag hatten 40 Speed-Pitch-Akteure die Möglichkeit, in  thematischen Sessions („Digitalisierung/Produktion“, „Ernährung/Gesundheit“, „Energie/Umwelt“, „Textilien/Werkstoffe/Leichtbau“) ihre Innovationen in je zwei Minuten vorzustellen.

Zum abwechslungsreichen Bühnenprogramm gehörten u. a. auch die Präsentation zweier ZIM-geförderter Musikinstrumente („gleichtöniges Einheitsbandonion“, „zerlegbarer Kontrabass aus carbonfaserverstärktem Kunststoff“), eine Modenschau zu den ZIM-Kooperationsprojekten „Digitaldruck in der Bekleidungsherstellung“ und „Avatare für Schnittmusteroptimierung“ sowie eine Modenschau des Kreativprojektes „Auf Augenhöhe – Mode für kleinwüchsige Menschen". 

Ebenso wie das Vortragsprogramm zu unternehmerisch relevanten Themen fand das „Partnering Event“ der Netzwerke IraSME und CORNET, die nationale Förderprogramme verschiedener Länder miteinander verknüpfen, um transnationale FuE-Kooperationen zu erleichtern, regen Zuspruch. Das internationale Interesse an den Leistungen des innovativen deutschen Mittelstands zeigte sich auch darin, dass eine Reihe diplomatischer Vertretungen den Innovationstag besuchten.

Auf dem Innovationstag konnten sich rund 1.800 Besucher, darunter 28 Mitglieder des Deutschen Bundestages, aus erster Hand über Neuheiten aus vielen Technologiebereichen informieren und in ungezwungener Open-Air-Atmosphäre Gespräche mit Unternehmern, Wissenschaftlern und Ingenieuren sowie mit Vertretern des BMWi und der Projektträger führen.

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