3. Gemeinsame Ausschreibung Deutschland-Südkorea

15.03.2016 |

Am 7. März 2016 wurde die dritte gemeinsame Ausschreibung mit Südkorea eröffnet. Anträge können bis 7. Juni 2016 eingereicht werden. Die Bekanntmachung und das Antragsformular finden Sie auf der ZIM-Website.

Im dritten Jahr in Folge setzen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Ministerium für Handel, Industrie und Energie der Republik Korea (MOTIE) die erfolgreiche Ausschreibung zur Förderung innovativer Kooperationsprojekte zwischen deutschen KMU und ihren koreanischen Partnern fort. Die Fördermittel werden jeweils aus den nationalen Programmen bereitgestellt – in Deutschland durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand.

Korea pflegt seit vielen Jahren ausgezeichnete wirtschaftliche Beziehungen zu Deutschland. Die viertgrößte asiatische Volkswirtschaft ist 2015 zum zweitgrößten Abnehmer deutscher Waren in Asien aufgestiegen. Während die Direktinvestitionen Koreas in der EU tendenziell rückläufig sind, stiegen sie in Deutschland jedoch im letzten Jahr deutlich an. Im Gegenzug steht Deutschland an weltweit fünfter Stelle der wichtigsten ausländischen Investoren im „Land der Morgenstille“.

Das hohe Bildungsniveau und die große Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien macht Korea im Bereich der Forschung und Entwicklung innovativer Produkte äußerst interessant für deutsche Partner.

Als Wachstumsbranchen gelten derzeit der Maschinenbau, die Elektro-, Medizin- und Umwelttechnik. Letztere wird v. a. durch Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien an Bedeutung gewinnen, hat Korea doch angekündigt, bis 2030 den Ausstoß von Treibhausgasen um 37 % zu senken. Ein zweites wichtiges Thema im Energie- und Umweltbereich wird der geplante Rückbau von Kernkraftwerken in den nächsten Jahren sein. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen sollen durch Investitionen bei der Entwicklung entsprechender Technologien gefördert werden.

Weitere Informationen zu den wirtschaftlichen Trends in Südkorea und den deutsch-koreanischen Handelsbeziehungen erhalten Sie über Germany Trade & Invest und die Koreanisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer, die dieses Jahr ihr 35-jähriges Bestehen feiert.


Um die Zusammenarbeit mit ausländischen Kooperationspartnern zu erleichtern, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit verschiedenen Ländern Vereinbarungen zur gegenseitigen Öffnung der Förderprogramme getroffen. Die Verfahren der Begutachtung und Bewilligung der FuE-Projekte sind unter den beteiligten Ländern abgestimmt. Die Projektpartner werden nach den Förderrichtlinien des jeweiligen Landes unterstützt – die deutschen Unternehmen nach der aktuellen ZIM-Richtlinie, die für transnationale Kooperationen einen um bis zu 10 % erhöhten Fördersatz vorsieht.

Ansprechpartner ist das Koordinierungsbüro "Internationale Kooperationen" des Projektträgers AiF Projekt GmbH.

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